Altsaison eine Gefahr? Südkoreanischer Bankenverband warnt vor übermäßigem Altcoin-Handel

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Der koreanische Bankenverband zeigte sich vor dem Anstieg des Altcoin-Handelsvolumens an den Kryptobörsen des Landes besorgt.

Laut einem Bericht des Korea Herald am Montag hat die Bankenvereinigung die Mitgliedsbanken dazu aufgerufen, die Altcoins zu prüfen, die von ihren Kryptobörsenkunden angeboten werden.

Der KFB hat Bedenken im Hinblick auf die potenziellen Risiken von Banken geäußert, die Kontodienstleistungen für Börsen anbieten, die übermäßig auf Altcoins ausgerichtet sind.

Laut dem Korea Herald erklärte ein Offizieller der Bankenvereinigung dazu:

“Unter den Kriterien, die wir empfehlen, ist etwa die Sicherheit von digitalen Vermögenswerten. Diese kann anhand der Anzahl der digitalen Coins an einer Börse gemessen werden. Wenn eine Börse mit zu vielen digitalen Vermögenswerten handelt, geht sie mehr Risiken ein.”

Wie Cointelegraph zuvor berichtete, sind Kryptohändler in Südkorea sehr stark in Richtung Altcoins übergegangen. Diese Verschiebung fiel mit einem entsprechenden Einbruch der Bitcoin (BTC)-Handelsaktivität zusammen. Dieser begann zu Anfang des Jahres und führte sogar zu einem Einbruch der Kimchi-Prämie.

Drei der vier größten Kryptobörsen Südkoreas, nämlich Upbit, Coinone und Bithumb haben jeweils über 150 Altcoins auf ihren Plattformen notiert. Der BTC-Handel an diesen Börsen sank auf weniger als 5 Prozent des gesamten Handels und liegt damit weit unter dem Durchschnitt an anderen großen Börsen wie Coinbase und Binance.

Nur auf Coinone ist die Bitcoin-Handelsaktivität in den letzten 24 Stunden in den Top 2. Aus Daten von CoinMarketCap geht hervor, dass der BTC-Handel auf Upbit und Bithumb je 4,15 Prozent und 9,13 Prozent des gesamten Handels ausmacht.

Südkorea hat ein Gesetz eingeführt, das Kryptohandel nur unter echtem Namen erlaubt. Die Banken sind daher verpflichtet, ihre Kryptowährungsbörsenkunden streng zu prüfen. Das ist auch der Grund für die Warnung des KFB. Der Bankenverband möchte auch, dass seine Mitglieder sich die potenziellen Geldwäscherisiken bewusst machen, die mit dem aktuellen Wachstum des Altcoin-Handels einhergehen könnten.

Das starke Wachstum des Altcoin-Handels in Südkorea ist ein weiterer Beweis dafür, es derzeit eine Altsaison gibt. Die Dominanz von Bitcoin in Sachen Marktkapitalisierung sinkt weiter und ist nun auf dem niedrigsten Stand seit Juli 2018.

Mehrere wichtige Altcoins haben neue Allzeithochs erreicht. Ether (ETH) konnte dabei die Marke von 4.000 US-Dollar durchbrechen und ist seit Jahresbeginn um über 450 Prozent gestiegen.


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